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Connaisseur & Gourmet - Wein, Traumreise & Genuss

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Herzlich willkommen bei Connaisseur & Gourmet, dem Blog zu Wein-, Reise- und Genussthemen. Wir informieren unsere Leser darin auf mehreren hundert Seiten über unsere Reisen in die Welt des Genuss, über erstklassigen Wein, lohnende Restaurants und einzigartige Hotels - mit lohenden Rezepten zum Nachkochen

Unsere Themen

Aktuelles

Dienstag, 26. Mai 2020
Prickelndes Web-Tasting mit attraktivem Probierpaket

In schwierigen Zeiten möchte man am liebsten zusammen anstoßen, seine Zeit mit guten Freunden verbringen und dabei gemeinsam genussvollen Spaß haben. Der Rheingauer Spezialist Henkell Freixenet macht dies ab sofort auch in schwierigen Zeiten möglich und bietet – da ein öffentliches Gläserklirren erst einmal warten muss - ein Online-Tasting mit passendem Probierpaket im Henkell Freixenet Online-Shop an (einfach auf den Link in der Überschrift klicken).

Dabei führt die Leiterin der Sektmanufaktur in Wiesbaden, die Oenologin Kira Schnürer zusammen mit einer Kollegin durch ein virtuelles Tasting in kleiner Runde und bringt dem Sektfreund unterhaltsam die Welt der verschiedenen Schaumweine nahe – für digitales Anstoßen gemeinsam mit Freunden.

Von Tipps für die richtige Verkostungsreihenfolge über Kniffe, wie man selbst einfach Duftproben zu Hause herstellen kann, um den Geruchssinn zu trainieren, bis hin zum eigentlichen Tasting mit Informationen rund um die Schaumweine selbst – die Probe für Zuhause führt mit Unterstützung verschiedener Videos step-by-step durch einen prickelnden Abend. Dabei bleiben für Sektgenießer keine Wünsche offen: Im Probierpaket liegen eine Flasche Freixenet Elyssia Gran Cuvée D.O. Cava, eine Flasche Fürst von Metternich Riesling Sekt Extra Trocken und eine Flasche Menger-Krug Rosé Sekt Brut zusammen mit einem Aromarad bereit, dabei ist für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders praktisch: Man braucht nicht alles auszutrinken. Bleibt noch etwas Sekt oder Cava übrig, lassen sich die Flaschen mit drei mitgelieferten Flaschenverschlüssen problemlos verschließen, um das Prickeln noch ein wenig länger zu bewahren.

Die Auswahl der Schaumweine kann sich sehen lassen: Den Anfang macht der Freixenet Elyssia Gran Cuvée D.O. Cava, der bis zu 18 Monate in der Flasche gereift ist und einen eleganten Start hinlegt. Es folgt ein guter Bekannter: der Fürst von Metternich Riesling Sekt Extra Trocken, der zu 100 % aus den heimischen Riesling Trauben gewonnen wird und immer fruchtig und frisch schmeckt. Den Abschluss macht der Menger-Krug Rosé Sekt Brut, der – wie die beiden anderen – in Traditioneller Flaschengärung hergestellt wird. Das saftige Rosé ist sinnlich und komplex!

Man kann das prickelnde Produktpaket im Henkell Freixenet Onlineshop für 35,97 Euro bestellen. Wer sich weiter durch die Schaumweinwelt von Henkell Freixenet probieren möchten, wird sicherlich nicht enttäuscht – weitere Online-Tasting-Formate sind bereits in Planung.

Dienstag, 26. Mai 2020
Einfach gutes Brot - ohne künstliche Zusatzstoffe

Gerade in Zeiten der Corona-Krise sind gute und gesunde Grundnahrungsmittel gefragter denn je. Geradezu explodiert ist die Nachfrage nach Mehl, was darauf schließen lässt, dass viele Bürger ihr Brot selbst backen. Vielleicht haben Sie es ja auch schon probiert. Und – hat‘s geklappt oder ging es gehörig daneben? Wenn Sie es professioneller angehen wollen, können wir Ihnen das Buch vom Brotdoc empfehlen. Doc steht für Arzt, denn der Mitvierziger Dr. Björn Hollensteiner aus dem Münsterland ist dort als Hausarzt tätig. Vor knapp zehn Jahren hat er einen Blog zum Thema Brot begonnen – den Brotdoc!

Hollensteiner hatte sich über die geschmacksarmen Stangenbrote des örtlichen Bäckers geärgert, die dieser vollmundig als „Baguette“ anpries. Mit französischen Baguettes hatten sie aber wenig mehr als den Namen gemein, denn statt saftig und aromatisch-fruchtig mit großporiger Krume gab es Weißbrot in anderem Gewand. Auch Hollensteiner musste Lehrgeld zahlen, als er sich selbst einmal ausprobierte. Gelernt hat er viel aus den Rezepten anderer Hobbybäcker, von denen er den ein oder anderen Tipp übernahm und verfeinerte.

Wer sich nicht so tief in die Materie einarbeiten möchte, aber dennoch gutes und gesundes Brot essen möchte, ohne dass dies innerhalb kurzer Zeit verschimmelt oder hart wird, kann seit Neuestem auf die Erzeugnisse der Gelsenkirchener Start-Up Unternehmens B.just bread zurückgreifen, die schon vor dem Ausbruch der Pandemie einen steilen Anstieg in der Nachfrage für ihr gesundes aber haltbares Brot verzeichnen konnten.

Manch einer wundert sich, denn meist liest sich die Zutatenliste für viele der haltbareren Brote, die man beim Discounter oder im Supermarkt-Regal kaufen kann, wie ein Chemiecocktail. Bis zu 200 Zusatzstoffe dürfen beigemischt werde: Quellmehle, Quellstärken, Hydrokolloid, Emulgatoren, Weizenkleber, Malzmehle, Zuckerstoffe, Phosphate, Enzyme, Ascorbin und weitere Säurungsmittel, Milch- und Molkepulver und viele mehr. Beileibe nicht alle sind ungesund und der englische Name „bread improvers“ deutet darauf hin, dass sie das Produkt eigentlich verbessern sollen. Bäcker, die auf solche Backtriebmittel verzichten, sind heutzutage selten geworden, doch es gibt sie noch, die Traditionalisten, die nur mit den grundlegenden Naturprodukten Wasser, Mehl, Sauerteig und Hefe arbeiten.

Dazu Gelsenkirchener Unternehmens B. just bread, deren Öfen inzwischen auf Hochtouren laufen. In den ersten Monaten des Jahrs konnte das Start-up, das völlig auf künstliche Zusatzstoffe verzichtet, ein Umsatz-Zuwachs von 120% zum Vorjahr melden. Grund genug, die Kapazitäten zu erhöhen, neue Mitarbeiter einzustellen und Zusatzschichten zu fahren. Gar nicht so einfach bei dem massiven Mangel an Fachkräften im Handwerk. Die Bäckerei hat sich die Aufrechterhaltung der Produktion zur Grundversorgung der Bevölkerung auf die Fahnen geschrieben und möchte den Kunden nicht nur ein reines Nahrungsmittel, sondern auch das gute Gefühl von Vertrauen liefern. In Zeiten wie diesen haben Rituale, wie das gemeinsame Abendbrot mit der Familie, einen hohen Stellenwert. Gelingen soll dies durch die langjährigen, partnerschaftlichen Lieferantenbeziehungen, die auch die Mehrproduktion ermöglichen. „Auch in der Krise werden wir alles daransetzen, um weiterhin – und noch intensiver als vorher - das zu tun, was wir am besten können: gutes Brot backen.“, so Björn Hautmann, Geschäftsführer bei B. just bread.

Die Idee stammt aus New York, von wo ein amerikanischer Kollege bei B. just bread-Gründer Thomas Gill und seiner Frau Susanne vorbeikam. Gebacken haben beide schon zuvor, doch ahnten sie nicht, dass deutsches Brot im hippen, trendigen New York unglaublich angesagt ist und als das beste Brot der Welt gilt. Der Amerikaner wollte den Rat des deutschen Kollegen, wie er in seiner Heimatstadt New York endlich ein modernes, aber gesundes, deutsches Brot auf den Markt bringen kann. Wenn es die Amis mögen, warum sollte so ein ehrliches Brot ohne Zusatzstoffe nicht auch in deutschen Supermarktregalen gut ankommen? Pur und ohne die beigefügten Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker der anderen abgepackten Standardbrote?

Mittlerweile können Kunden zwischen sechs verschiedenen Brotsorten wählen: Dinkel, Eiweiß, Super, Chia, Vitamin und Müsli – so heißen die sechs leckeren Sorten, bei denen Backtradition auf modernen Lifestyle trifft. Brot in zeitgemäßem Gewand mit ehrlichen Inhaltsstoffen für den Frühstücks- und Abendbrottisch. Die Breadies verzichten auf künstliche Zusatzstoffe und Zusätze, sind vegan, laktosefrei und vor allem richtig lecker. In Deutschland gibt es B. just bread deutschlandweit zum Preis von je 1,99 Euro pro 400 Gramm-Packung bei Kaufland, tegut und bei EDEKA im Foodstarter-Regal. Die gesamte Produktion ist fair und nachhaltig, Produktionsreste werden wiederverwertet und Retouren mit TooGoodToGo vertrieben, damit so wenig Lebensmittel wie möglich verschwendet werden.

Dienstag, 26. Mai 2020
Da grunzt das Wildschwein voll Vergnügen

Auch deutsche Brennmeister haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie weit mehr brennen können als Korn und Obstler. Gut so, denn für Jahrzehnte schienen wir uns damit abgefunden zu haben, dass man erstklassigen Whisk(e)y nur in Schottland, Irland oder den Grain Belt der USA, Vodka nur in Polen und Russland und Gin nur in England bekommen kann. Doch diesen Irrglauben haben erfahrene deutsche Brenner inzwischen weitgehend ausräumen können. Am bayrischen Schliersee produziert die junge Slyrs Destillerie einen Malt Whisky, der sich bei internationalen Wettbewerben behaupten konnte und landauf landab kann man junge Unternehmen beobachten, die ebenfalls den Mut mitbringen, neue Erzeugnisse auf den Markt zu bringen, die uns auch bei Krisen wie Corona und dem Brexit nicht unversorgt lassen.

Auch der Schwarzwald, schon lange ein Hotspot für Genuss, hat sich mit der BOAR Distillery ein Unternehmen mit einer langen Tradition neuer Themen angenommen und mit ihrem BOAR Gin den Siegeszug um die Welt angetreten. Der Gin kommt auch international gut an, gerade verlieh man ihm beim World Spirits Award in Österreich Doppel-Gold als besten Gin.
Der Gin, der bei den eingesetzten Botanicals auf authentische Zutaten aus seiner Heimat setzt, wie den Schwarzwälder Burgundertrüffeln, wurde sogar „Spirit of the Year 2020“ und Gewinner der Gin Trophy Goldmedaille.

„Das ist wirklich ein großes Ding für uns“, bei einem Wettbewerb alles zu gewinnen, freuen sich die drei Brenner aus der kleinen Kurgemeinde Bad Peterstal im Mittleren Schwarzwald. Insgesamt hatten 107 Destillerien aus 25 Nationen fast 500 Spirituosen zur Verkostung angestellt, die dann von einer internationalen Jury blind verkostet und bewertet wurden. Inzwischen konnte die Traditionsbrennerei rund 50 renommierte Auszeichnungen in den letzten vier Jahren rund um den Globus sammeln. Die Macher sind sich sicher: „Die Welt schaut auf diese Prämierungsereignisse.“ Nicht nur bei den Spitzenhotels der Region, sondern auch international konnte sich der BOAR Gin so einen Platz in den Regalen der Hotelbars in ganz Europa erkämpfen. „Die Gastronomie setzt auf unsere Qualität“, freut sich das Brenner-Trio aus dem Schwarzwald.

Schon 2019 errang „eines der kleinsten Weltunternehmen der Welt“, wie man sich nicht unbescheiden nennt, Großes Gold beim Internationalen Spirituosen Wettbewerb. Die Auszeichnung zum „Gin des Jahres“ war ein wichtiger Punkt. Auch die deutsche DLG lobt den Gin aus dem Schwarzwald. „Wir zelebrieren höchste Qualität, die man in Gin abbilden kann. Es ist schön, dass sich dies im Erfolg bei den Wettbewerben auszahlt.“

Fast zwei Jahre hat das Trio getüftelt, um den Gin zu entwickeln. Klassisch wurde er mit Wacholderbeeren, Lavendel und Thymian gebrannt. Den Durchbruch brachte die Veredelung durch die Integration des seltenen Schwarzwälder Burgundertrüffel, der dem Gin die abschließende Harmonie verleiht und ihm die Bitterstoffe und Schärfe nimmt und ihn im Zusammenspiel mit dem mineralstoffreichen Tiefenquellwasser zu einem echten Erlebnis für die Sinne werden lässt – elegant, natürlich und in seiner Identität unverwechselbar. So wurde er zum Genussbotschafter der einzigartigen Schwarzwaldregion im Süden Deutschlands.


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