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Mittwoch, 27. Mai 2020 - 10:21 Uhr
Den Superfoods 2020 in Afrika auf der Spur

Bild: © Getty Images/FTI Touristik

Viele der Stars auf dem Teller, wie die Kerne der Wassermelone oder das Mehr der Kochbanane, haben ihren Ursprung in Afrika und überall auf dem Kontinent warten kulinarische Entdeckungen auf die Reisenden Kontinent.

Die sogenannten Superfoods, besonders gesunde und vorteilhafte Lebensmittel, sind derzeit in aller Munde. Foodies sehen sie als Trendsetter für die kommenden Monate: Baobab-Pulver, Kichererbsenbutter, Kochbananenmehl, Moringa, Tamarinde, Wassermelonenkerne & Co. eint ihre gemeinsame Heimat Afrika. Der riesige Kontinent gibt damit an, was bei bewussten Genießern auf den Teller kommt.

Ulrike Schäfer die beim Reiseveranstalter FTI Touristik für Afrika zuständig ist weiß: „Jedes der Länder Afrikas steht für eine eigene Kultur und eine spezifische Küche. Gerichte aus Westafrika etwa bieten andere Highlights als jene aus der Region um Kapstadt oder aus Äthiopien. Was für uns einen exotischen Foodtrend darstellt, gilt für viele Afrikaner als klassische Grundzutat, etwa Kochbananen – auf Reisen kann man sie in unterschiedlichster Verarbeitung immer wieder probieren.“ Die fast ausschließlich in Afrika angebauten Kochbananen kann man auf vielfältige Weise zubereiten, vergleichbar mit Kartoffeln in Europa. „Aus Kochbananenmehl, das einen leicht nussigen Geschmack hat, macht man traditionell Süßes. In Kenia nutzt man es zum Beispiel für Cessbaar, eine Art Pfannkuchen. Am europäischen Herd könnte es als glutenfreie und vitaminreiche Variante Weizenmehl ersetzen.“

Daneben gibt es Lebensmittel, die ursprünglich aus Afrika kommen und heute wie selbstverständlich zum Kulturgut anderer Länder gehören. „Die Wassermelone zum Beispiel ist eine Frucht aus dem südlichen Afrika – ihr wilder Vorfahre, die Tsamma-Melone, kommt aus der Namib-Wüste, eine spektakuläre und sehr vielfältige Landschaft, sehr sehenswert! Die Tsamma-Kerne werden geröstet oder zu Mehl verarbeitet – ganz wie es jetzt bei uns als Trend und Ersatz für zum Beispiel Chia zum Tragen kommt“, erklärt Schäfer.

Besonders intensiv kommt man einer Küche auf die Spur, wenn man sich selbst an die Töpfe wagt. FTI bietet auf seiner Rundreise „Kenia intensiv“ die Begegnung der Teilnehmer mit der Vielfalt der ostafrikanischen Küche und die Einflüsse aus dem indischen, englischen und arabischen Raum. Wer mit FTI einen Urlaub in Gambia plant, kann dort vor Ort einen Kochkurs besuchen. „In perfektem Englisch werden die Gäste zu Hause bei Ida, einer lokalen Bekanntheit, empfangen“, berichtet Schäfer. „Man sucht sich für den Tag traditionelle Outfits aus und besucht dann gemeinsam den Tanji-Fischmarkt. Mit den frischen Zutaten werden später die Speisen zubereitet – Klassiker wie Tamarinde und Moringa dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Ein tolles Erlebnis!“


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