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Aktuelles

Dienstag, 26. Mai 2020 - 11:51 Uhr
Nah statt fern - Stuttgart

Die Region Stuttgart wartet darauf, entdeckt zu werden. Insbesondere die Tourismusbranche hat die Auswirkungen des Coronavirus zu spürenbekommen. Angebot und Nachfrage waren wochenlang nicht vorhanden. Mit den Lockerungen werden derzeit wieder erste Angebote erlebbar gemacht, ein wichtiger Schritt zur neuen Normalität. Mit ihrer Restart-Kampagne „Nah! statt fern“ zeigt die Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH, welche Entdeckungen vor der eigenen Haustüre auf die Bewohner der Region Stuttgart warten.Gerade jetzt spielen Naherholung und Tagestourismus eine ganz besondere Rolle. Die in der Nähe liegenden touristischen Ziele haben an Wichtigkeit gewonnen und ersetzen so manche Urlaubsreise. Die regionale Marketingkampagne „Nah! statt fern“ nimmt daher ganz gezielt den Tagestouristen in den Blick und wendet sich in der Ansprache an die Einwohner der Region Stuttgart. „Wir können uns glücklich schätzen, derart viele Angebote in unserer Region vorzufinden. Bei genauerer Betrachtung ist die Region Stuttgart ein perfektes Zusammenspiel mehrerer ganz unterschiedlicher Erlebnisbereiche mit einer jeweils ganz eigenen Atmosphäre. Die Möglichkeiten für Unternehmungen sind nahezu unbegrenzt“, so Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Stuttgart-Marketing GmbH und Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH. „Mit unserer neuen Ansprache sollen die Bewohnerinnen und Bewohner ganz gezielt zu unbeschwerten Kurztrips indie Region inspiriert werden und Lust bekommen, Altbekanntes neu zu entdecken.“Lust auf Natur? Sehnsucht nach Kultur? Appetit auf Genuss? Wild auf Erlebnisse? Neugierig auf Großstadtdschungel? Reif für Tapetenwechsel? Unter diesen Erlebnisbereichen bündelt die neue Themensite die verfügbaren Angebote aus der Region Stuttgart. Die Seite wird – je nach Lockerung und entsprechenden Coronavorgaben – regelmäßig ergänzt. Stimmungsvolle Bilder, neue Kurzclips und lustmachende Texte laden die Bewohner ein,ihre eigene Region als Tourist zu erleben. Auch in den Kampagnenmotiven, mit denen in der ganzen Region Stuttgart geworben wird,spiegeln sich die Erlebnisbereiche wider.

Dienstag, 26. Mai 2020 - 10:49 Uhr
Kochen unter Cowboys

Texas kann nur Fleisch? Falsch! Insekten zum Frühstück, das mittägliche Grillfest in japanischer Gesellschaft und Chips im Open-Air-Saloon stehen hier auf der Tageskarte. Und ist die feste Grundlage erstmal geschaffen, profiliert sich der Lone Star State als Wein- und Bierproduzent – natürlich nicht ohne Zuhilfenahme deutscher Braukunst. Eine kulinarische Reise beginnend bei beliebten Traditionen bis hin zu wundersamen Gaumenskurrilitäten.

Von Mex nach Tex

So wie sich ein jeder gern von Omas Küche inspirieren lässt, hat sich Texas ein paar Küchenkniffe von den Mexikanern abgeschaut – damals, als der Lone Star State noch zu dem Land gehörte, mit dem es sich heute eine Grenze teilt. Was einst lediglich als Spitzname der texanisch-mexikanischen Eisenbahn diente, ist heute – im wahrsten Sinne des Wortes – in aller Munde: Zu den bekanntesten Produkten der Tex-Mex-Küche zählen Mais- und Weizen-Tortillas, aus denen Enchiladas, Burritos, Fajitas und Flautas gezaubert werden, doch am berühmtesten ist wohl das Chili con Carne. Zwar ist der Geburtsort umstritten, jedoch wird eine Stadt auffallend oft mit dem feurigen Gericht verbunden: San Antonio, einst lediglich ein Ort für Durchreisende, die auf schnelle, günstige Mahlzeiten an mobilen Verkaufsständen angewiesen waren. Einige davon erregten durch ihre bunten Laternen und die „Chili Queens“ – meist mexikanischstämmige Verkäuferinnen – besonderes Aufsehen, und natürlich hatten sie das heute so beliebte Chili con Carne auf dem Speiseplan, welches beim alljährlichen „Return of the Chili Queens“-Festival in San Antonio immer wieder auflebt. Seit 1977 ist es zudem das offizielle „State Dish“ des Bundesstaats Texas. Zahlreiche Kochwettbewerbe, die sogenannten „Chili Cookoffs“, bei denen das beste Chili prämiert wird, befeuern das Gericht zusätzlich.

Grillen mit Stäbchen: Texas‘ skurrile Gaumenexperimente

Gutes Essen verbindet – im wahrsten Sinne des Wortes. Seit Januar 2017 brilliert in der Hauptstadt Austin die Fusionsküche, verbinden die Eigentümer und Küchenchefs des Restaurants „Kemuri Tatsu-ya“ doch japanische Spezialitäten mit traditionellem Barbecue und setzen bei der Innenausstattung auf texanische Elemente inmitten einer urigen asiatischen Kneipe. Indes funkelt und leuchtet es in der Silberminen-Geisterstadt Terlingua im texanisch-mexikanischen Grenzgebiet. Mit seinen rund 100 Einwohnern ist es mit seinem „Starlight Theatre“, beheimatet in einem einstigen Open-Air-Gebäude mit Blick auf den Sternenhimmel, ein echter Geheimtipp für hungrige Romantiker. Die Karte lockt mit typischen Tex-Mex-Gerichten und verschiedenen Burgerkreationen. Von romantischen Sternstunden direkt in den Dschungel führt derweil das „Xochi Restaurant“ in Houston. Hier werden nämlich zu typisch mexikanischen Speisen wie dem Queso del Rancho nicht etwa Tortillachips gereicht, sondern Heuschrecken, Zikaden und Würmer. Und wem das noch nicht proteinreich genug ist, der zieht weiter nach Amarillo in die „Big Texan Steak Ranch“: Wer das knapp zwei Kilogramm schwere Steak inklusive Beilagen in einer Stunde aufisst, muss nichts dafür bezahlen. Guten und vor allem großen Appetit!

Hopfen und Malz, Texas erhalt’s!

Wer gut isst, muss auch ordentlich trinken. Tatsächlich tummeln sich in Texas, das eigentlich nicht mit des Deutschen liebsten Getränks assoziiert wird, zahlreiche Brauereien mit Dutzenden Bieren vom Fass, Braumeister, Bierrouten und innovative sowie kreative Rezepten. Doch Bier wäre kein Bier, hätte nicht ein Deutscher seine Hände im Spiel – und in Texas gibt es sogar äußerst viele Braumeister mit deutscher Herkunft. Die „Lone Star Brewery“ in San Antonio beispielsweise wurde bereits 1883 von dem deutsch-amerikanischen Unternehmer Adolphus Busch gegründet und galt als die erste große maschinelle Brauerei in Texas. Nach dem Ende der Prohibition nahm der Münchner Braumeister Peter Kreil mit einer eigens kreierten Formel das Zepter in die Hand und schuf 1933 das texanische Nationalbier.

Wein auf Bier, das lob ich mir

Der Trauben- steht dem Gerstensaft in Texas in nichts nach. Der Staat brilliert als älteste Weinregion und fünftgrößter Weinproduzent der Vereinigten Staaten mit einer Anbaufläche von über 1.700 Hektar verteilt auf acht Gebiete mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung. Mit dem jährlichen „Texas Wine Month Trail“ wird die Weinsaison in Texas eingeleitet. Zwischen dem 1. und 31. Oktober haben Weinliebhaber die Möglichkeit, verschiedene Weingüter entlang der ausgeschilderten Weinroute zu besuchen. Bei Weinproben und Seminaren können sie neueste Weinkreationen probieren oder auch die Arbeit in den Weinkellereien und Weinbergen kennenlernen. Auch Fredericksburg, die deutsche Auswandererstadt, ist für den Weinbau bekannt.

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