Zu Gast (nicht nur) in Euopas Weinregionen

Spannende unbekanntere Ziele entdecken

Lustwandern durchs Blauburgunderland

Wandern auf dem Klettgau-Rhein-Weg

(c) Ostschweiz Tourismus

Wer auf dem Klettgau-Rhein-Weg der Route 34 folgt, wandert durch die grösste zusammenhängende Rebenlandschaft der Deutschschweiz. Auch Familien und untrainierte Ausflügler können diese Route bequem meistern. Ihre 1.350 Höhenmeter verteilen sich moderat auf zwei Tage und über 43 Kilometer. Vom Hauptort des Blauburgunderlandes Hallau aus verläuft sie meist über Naturpfade übers Siblinger Randenhaus bis Schaffhausen. Sogar ein alter Höhenweg wird eingeschlagen, den die Wiedertäufer der Reformationszeit einst als Schleichweg nutzten. Heute erlaubt der so benannte „Täufersteig" Wanderern den grünen Grenzgang zwischen Schweiz und Deutschland und dabei phänomenale Panoramen über mediterrane Baumlandschaften bis hin zum Schweizer Alpenkranz. Für gluschtige Pausen mit Degustationen von Blauburgunder, Silvaner oder Riesling lässt die Wandertour genug Zeit. Zahlreiche „Räbhüüsli" und „Kellerbeizli" geben Gelegenheit dazu, auch am Zielort Schaffhausen. Dort sollte man in den Sommermonaten nicht verpassen, sich in der „Rhybadi" bei einem Sprung in den Rhein zu erfrischen, ehe man den etwa einstündigen Fussmarsch zu Europas grösstem Wasserfall antritt, dem Rheinfall.
Die NaTour pur-Pauschale „Klettgau-Rhein-Weg" kostet rund 176 Euro pro Person inklusive Übernachtung, Gepäcktransport, Reiseunterlagen und Kartenmaterial und kann von April bis Oktober gebucht werden. Im September und Oktober sogar 20 Prozent auf rund 140 Euro vergünstigt. Außerdem feiern die Hallauer an den beiden ersten Sonntagen im Herbst Winzerfeste mit einem traditionellen Festumzug, mit Platzkonzert und Pferdefuhrwerkfahrten.

Wer auch fit mit dem Rad ist, kann als Alternative auch zu denselben Konditionen eine Fahrrad-Tour auf der Ostschweizer Wein-Route von Schaffhausen nach St. Gallen buchen. Fahrräder können beim Schweizer Fahhradanbieter Rent a Bike gemietet werden. Für ein Standard-Rad fallen rund 48 Euro zusätzlich an, für ein E-Bike 79 Euro.

(c) Connaisseur & Gourmet 2017