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Egon Schiele - Töd und Mädchen

Egon Schiiele - Tod und Mädchen

(c) Alive - Vertrieb und Marketing/DVD

Der junge Egon Schiele (Noah Saavedra) gehört im Wien am Anfang des 20. Jahrhunderts zu den Künstlern, über die am meisten diskutiert wird. Seine originellen, expressionistischen, erotischen Werke bieten reichlich Gesprächsstoff. Inspiriert wird Egon von schönen Frauen wie seiner Schwester Gerti Schiele (Maresi Riegner), die für ihn Modell steht. Doch zu ihrem Bedauern bleibt sie nicht die einzige Muse ihres Bruders: Mehr und mehr Mädchen lassen sich von ihm malen, unter ihnen die rothaarige Wally Neuzil (Valerie Pachner), die Egon von seinem Künstlerfreund Gustav Klimt (Cornelius Obonya) vorgestellt wird. Sie und Egon verlieben sich, beginnen eine Beziehung, deren Leidenschaft den Künstler zu neuen Großtaten veranlasst. Sein Gemälde „Tod und Mädchen“ ist der unsterbliche Ausdruck einer stürmischen Liebe…

Geniale Künstler, die ganz klassisch malen, haben auch heute nichts von ihrer Faszination verloren. Kein Wunder also, dass es immer noch zahlreiche Filme über berühmte Maler gibt. Eine atmosphärische Einbettung in Zeit- und Lokalkolorit ist die größte Stärke von Dieter Bergers Biopic, während die Kunst des Malers nur schwer greifbar wird. Der Film basiert auf Hilde Bergers Roman „Tod und Mädchen: Egon Schiele und die Frauen“ und zeigt den Künstler als Bohémien in Wien, der immer von attraktiven Frauen umgeben ist. Schiele erscheint als unverbiegbarer und leidenschaftlicher Mensch. Wie Schiele seinen eigenen radikalen Stil entwickelt hat wird bestenfalls über Randbemerkungen deutlich. Ein gelungenes Zeitporträt und eine tolle Schilderung der Bohème von im Wien um die Jahrhundertwende.

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