Kunst und Gastronomie an Bord der Mein Schiff 4
Mein Schiff im Hafen
(c) Michael Ritter
Mein Schiff 4 als Vorzeigeprojekt maritimer Kunst
In einer Zeit, in der Kreuzfahrten längst mehr sind als nur Transport von A nach B, hat sich die Kunst auf modernen Kreuzfahrtschiffen zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal gemausert. Besonders TUI Cruises als deutscher Marktführer der Premium-Kreuzfahrten hat sich für ihre Mein Schiff-Flotte dem Anspruch verschrieben, den Gästen nicht nur maritime Erlebnisse, sondern auch kulturelle Bereicherung zu bieten. Pionier dieser Entwicklung ist die Mein Schiff 4, die 2015 in Dienst gestellt wurde und mit als schwimmendes Museum konzipiert ist. Wybcke Meier, seit Jahren CEO der Hamburger Reederei, sagt dazu: „Kunst ist vielfältig und individuell zugleich. So wie unser Produkt. Wir möchten unseren Gästen die Möglichkeit bieten, |
Kunst in einer angenehmen Urlaubsatmosphäre ganz in Ruhe und ohne jeglichen Zwang zu erleben.“ Das komfortable Kreuzfahrtschiff beherbergt eine beeindruckende Kunstsammlung von über 6.000 Werken, die sich über alle öffentlichen und privaten Bereiche des Schiffes erstreckt. Inspiriert vom TUI-Blau in all seinen Schattierungen findet man ein breites Angebot: von großformatigen Gemälden in den Treppenhäusern über skulpturale Installationen in den Restaurants bis hin zu fotografischen Serien in den Kabinengängen – Kunst ist allgegenwärtig und integraler Bestandteil des Schiffsdesigns. Dabei wurde die Sammlung nicht beliebig zusammengestellt, sondern folgt einem durchdachten Konzept, das Unterhaltung, Bildung und Ästhetik miteinander verbindet. |
Kaviarauswahl in der XLounge
(c) Michael Ritter
Gastronomie an Bord
An Bord der „Mein Schiff 4“ haben die Passagiere eine Auswahl zwischen neun verschiedenen Restaurants und Bistros. Hinter dem Büffetrestaurant Ankermannsplatz verbirgt sich der Lieblingsort vieler Fisch-Fans: das „Gosch Sylt“, das mit kalten und warmen Fisch- und Meerestiervariationen im umfangreichen Premium-All Inclusive-Konzept des Veranstalters enthalten ist, wie viele Bars und Bistros auch.
Im Atlantik mit seinen Alternativen Klassik und Mediterran und Service am Platz serviert man täglich wechselnde 5-Gang-Menüs und es fällt meist nicht leicht, bei dem schmackhaften Angebot an Leckereien eine Wahl zu treffen. Markengetränke, Weine und Cocktails, für die bei vielen anderern Kreuzfahrtgesellschaften Zusatzkosten anfallen, sind hier bereits inkludiert.
Doch auch die exklusiven Restaurants sind trotz der überschaubaren Zusatzkosten beliebt und Sushifans freuen sich immer, wenn sie einen Platz im begehrten „Hanami“ von Tim Raue erobern konnten. Nicht wenige Gäste nutzen dabei gerne das gehobene Fitnessangebot an Bord, um auch beim Checkout noch in die Kleidung zu passen, denn manch einer schaut auch beim rund um die Uhr geöffnete Tag & Nacht Bistro vorbei, wo man immer etwas passendes für den kleinen und etwas größeren Hunger findet.
Ankunft in Klaipeda
(c) Michael Ritter
Die Kuratoren aus Oslo: Kunstexpertise vom Fjord
Für die Zusammenstellung der Kunst an Bord der Mein Schiff 4 hat sich TUI Cruises die norwegische Firma International Corporate Art (ICArt) aus Oslo ins Boot geholt, was nicht despektierlich zu verstehen ist. Das Unternehmen hat sich als Spezialist für maritime Kunstberatung einen Namen gemacht und arbeitet seit Jahren mit verschiedenen Reedereien zusammen, um deren Schiffe in schwimmende Kunstgalerien zu verwandeln. Damit unterscheidet es sich wesentlich von anderen Cruise Lines, vor allem aus den USA, bei denen auch bei der Kunst dem Profit oberste Priorität eingeräumt wird. |
Für die Mein Schiff 4 entwickelte sie zusammen mit ihrer Mannschaft ein umfassendes Konzept, das verschiedene künstlerische Strömungen, Medien und kulturelle Perspektiven vereint. Das Konzept sieht vor, dass verschiedene künstlerische Medien vereint werden – von Malerei und Skulpturen über Installationen, Fotografie und Videos bis hin zu Graffitis und Posterdrucken. |
Pinguin am Ausguck
(c) Michael Ritter
Kunstgenuss, Wellness und Kulinarik
Etliche Gäste wodmen sich an Seetagen oder am Abend nach ausgiebigen Besichtigungen der Reisestationen neben Gastronomie und Wellness den künstlerischen Highlights an Bord. Die Kunstsammlung auf der Mein Schiff 4 folgt einem durchdachten Konzept, das Kunst als integralen Bestandteil des Wohlfühlerlebnisses versteht. Auf allen Decks des Schiffes – in den Restaurants, dem SPA, den Treppenhäusern oder auf dem Pooldeck – finden Gäste unterschiedlichste Kunstwerke. Dabei erstreckt sich die Vielfalt der Sammlung von Malerei und Skulpturen über Installationen, Fotografie und Videos bis hin zu Graffitis und Posterdrucken. |
Die Bandbreite reicht von etablierten Namen bis zu weniger bekannten Talenten, was der Sammlung eine besondere Frische und Authentizität verleiht. |
Mark Mosers Sea Pink
(c) Michael Ritter
Künstlerische Highlights an Bord
Zu den besonderen Highlights der Kunstsammlung gehören mehrere Werke, die sich durch ihre Präsenz und Originalität auszeichnen. Auf mehreren Decks finden sich die charakteristischen Holzfiguren von Jonas Kötz, einem Kinderbuchautor, Illustrator und Bildhauer. Seine Skulpturen mit den dicken Bäuchen und den ausdrucksstarken Augen sind unverkennbar und vermitteln eine spielerische, zugängliche Ästhetik. |
Die vertikale Installation nutzt die architektonische Besonderheit des Treppenhauses optimal aus und schafft eine dynamische, fast filmähnlich Erfahrung, wenn Passagiere die Treppen hinauf- oder hinabsteigen. |
Kunst an Bord
(c) Michael Ritter
Kulinarik aus den Reiseregionen
An Bord bekommt man auch einen guten Eindruck von der Gastronomie der auf den kreuzfahrten bereisten Ländern und Regionen, denn nur ein Teil der Gäste gewinnt auf den angebotenen Ausflügen in den Häfen oder bei Recherchen auf eigene Faust tiefergehende Erkentnisse beim Besuch von Restaurants. Oft lohnt aber der Bummel über den Markt oder der Besuch der örtlichen Markthallen. Um dies bei der Gastronomie an Bord zu berücksichtigen hat TUI Cruises für Mein Schiff die Gastronomie stark auf die Reiserouten abgestimmt, um regionale kulinarische Erlebnisse zu bieten. Bei Reisen ins östliche Mittelmeer zählen dann zu den attraktiveb Inklusiv-Angeboten Themenrestaurants wie die griechische "Taverna Dionysos" oder spezifische Fisch-Bistros wie das "La Vue" auf Mein Schiff 4, ergänzt durch regionale Snacks wie Döner oder Falafel an der Snackbar Bosporus. Bei Reisen in den Nordatlantik und ins Baltikum stehen häufig Fischgerichte und nordisch angehauchte Menüs auf der Karte des Hauptrestaurants. Bei Reisen in die Karibik oder nach Südostasien passt das Küchenteam die Buffets und Snack-Stationen oft mit tropischen Früchten oder regionalen Spezialitäten an das jeweilige Fahrtgebiet an. Immer hat man sich aber auf vielen Routen etwas Besonderes ausgesucht und lädt ein zu speziellen Themen-Events, Wein-Verkostungen oder Strudel-Workshops. |
Dort macht schon seit Jahren die "New Nordic Cuisine" von sich reden, bei der sternegekrönte Chefköche Gerichte kreieren, die baltsiche Identität auf dem Teller sichtbar machen. Wildkräuter aus den heimischen Wäldern, Fisch aus den klaren Gewässern, Pilze, Beeren und Wurzelgemüse werden dabei zu kunstvollen Kompositionen arrangiert. Ein Degustationsmenü kann dann schon einmal Spezialitäten wie gebeiztes Rentier, fermentierten Kohl oder Schwarzbrot-Eis zu gegrilltem Hecht mit Sanddorn-Emulsion beinhalten, denn diese Region ist geprägt von den langen, dunklen Wintern und den kurzen, intensiven Sommern und traditionell kegt man dort Lebensmittel ein, räuchert, salzt und fermentiert sie, um die kargen Monate zu überstehen. Heute erleben Diese Konservierungstechniken eine Wiederentdeckung als bewusste Geschmacksentscheidung. Gerne machen sich Gäste auf den Stationen der Reise auf zur Erkundung der lokalen Märkte, wie dem Balti Jaam in Tallin oder dem Markt von Riga, die authentische Einblicke in die baltische Esskultur bieten. Da stapeln sich hausgemachte Wurstwaren, eingelegte Gurken in allen Variationen, frisch geräucherter Fisch und selbstgebackene Piroggen. |
Holzfigur von Jonas Kötz
(c) Michael Ritter
Die Herausforderungen maritimer Kunstkuration
Die Zusammenstellung einer Kunstsammlung für ein Kreuzfahrtschiff stellt Kuratoren vor besondere Herausforderungen, die Helene Haaland Mustad und ihr Team bei ICArt meistern mussten. Die salzhaltige Luft, Vibrationen, Temperaturschwankungen und die ständige Bewegung des Schiffes erfordern spezielle konservatorische Maßnahmen und eine sorgfältige Auswahl der Materialien. |
Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lichtverhältnisse auf einem Schiff. Während einige Bereiche von natürlichem Licht durchflutet werden, liegen andere in permanenter künstlicher Beleuchtung. ICArt entwickelte für jeden Bereich spezifische Beleuchtungskonzepte, die die Kunstwerke optimal zur Geltung bringen, ohne sie durch zu intensive Bestrahlung zu schädigen. |
Kunst an Bord
(c) Michael Ritter
Die Kabinen und Suiten an Bord
Die eigene Kabine oder Suite ist immer ein beliebter Rückzugsort auf hoher See, wenn man mit sich oder mit seinen Liebsten allein sein möchte. Dabei ist das Angebot an unterschiedlichen Kabinenarten groß und jede Kabine bietet den Raum für Entspannung und Erholung – ganz gleich, ob mit Blick auf das Meer oder in der Ruhe einer der Innenkabinen. In den neuesten Schiffen 7, Relax und Flow der Mein Schiff-Flotte hat man ein Angebot für Einzelreisende kreiert, indem man kleine 8 qm-Einzelkabinen für Innen und Außen konstruiert hat, in denen Einzelreisende einen preiswerten Ort zum Wohlfühlen finden ohne auf die Premium-Angebote an Bord verzichten zu müssen. Die normale Innenkabine ist mit 17 qm gut doppel so groß und erlaubt die Belegung mit bis zu 4 Personen. Wer nicht auf Ausblick verzichten möchte bekommt bei den gleichgroßen Außenkabinen ein großes Panoramafenster, dass dazu einlädt, die Weite des Meeres zu genießen. Bei den balkonkabinen kommt dabei noch der 5 bis 7 qm große Balkon dazu, auf dem man seine Privatsphäre auch beim Sonnenbaden genießen kann. Auf der Relax und Flow gibt es dies auch für Einzelreisende. Eine Schippe an Wellness drauladen kann man durch die Buchung einer SPA Balkonkabine, bei denen Wohlfühl-Paket mit Wellness, Fitness, Sauna und Pflegeprodukten inkludiert ist. |
Gerade wer mit großer Familie reist, sollte sich die Familienkabinen anschauen, die durch große Fenster den Blick auf den Bug des Schiffs freigeben und bis zu 44 qm groß sind. Da diese auf der Mein Schiff 4 ohne Balkon sind, könnte die Wahl eines anderen Schiffs der Flotte oder auch die Kombi Balkonkabine am Heck eine gute Wahl sein. Dort kann man zu sechst - zusammen mit Freunden oder Familienmitgliedern - die private Atmosphäre eines großen gemeinsamen Balkons genießen. Wer dafür nicht die ganze Familie einpacken möchte, wird in der Premium Verandakabine mit einer opulenten Veranda mit 30 qm verwöhnt. |
Kunst als Erlebnis: Interaktiv und digital
Schnell fällt auch der innovative Aspekt der Kunstintegration ins Auge. TUI Cruises hat erkannt, dass die bloße Präsenz von Kunst nicht ausreicht – die Gäste sollten auch die Möglichkeit haben, mehr über die Werke und Künstler zu erfahren. Aus diesem Grund wurde ein innovativer, mobiler Kunst-Guide entwickelt, der über die Mein Schiff WebApp zugänglich ist.
"Wir wollen unsere Gäste dazu animieren, unser 'Kunstschiff' auf eigene Faust zu erkunden", erklärte Wybcke Meier. Die App funktioniert auch im Offline-Modus und ermöglicht es den Gästen, einen individuellen Kunstrundgang über das Schiff zu machen. Zu ausgewählten Werken erhalten sie Hintergrundinformationen über die Künstler, die Entstehungsgeschichte und kunsthistorische Kontexte.
Dieser Ansatz macht die Kunstsammlung zu einer bildenden Erfahrung und spricht besonders Gäste an, die sich intensiver mit den Werken auseinandersetzen möchten. Gleichzeitig bleibt die Kunst für diejenigen, die einfach nur die ästhetische Erfahrung genießen möchten, ohne Zwang zugänglich.
Mein Schiff im Hafen
(c) Michael Ritter
Kunstgenuss auch auf Landausflügen
Kunst gibt es nicht nur an Bord des Schiffs. Auch manche der besuchten Hafenstädte bieten eine reiche Auswahl. Ein Highlight war dabei bisher stets St. Petersburg. Leider ist der Ort nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine durch die folgenden Sanktionen der EU nicht mehr zugänglich. Seit Oktober 2025 dürfen touristische Dienstleistungen nach Russland nicht mehr verkauft werden, doch TUI Cruises hat schon im Sommer 2022 aus ethischen und moralischen Gründen das ehemalige Leningrad aus dem Programm genommen und durch Alternativen wie Helsinki, Kopenhagen und Visby ersetzet. |
Schon der Winterpalast selbst ist ein Kunstwerk, ein türkisgrünes Barockgebäude mit weißen Säulen und goldenen Verzierungen, das die Uferpromenade der Newa dominiert und einen guten Eindruck von der Pracht des Zarenreichs bietet. |
Eremitage
(c) Michael Ritter
Mehr als ästhetischer Luxus
Doch wie steht es um die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung des Sammlungskonzepts an Bord? Die umfangreiche Kunstsammlung auf der Mein Schiff 4 ist nicht nur ästhetischer Luxus, sondern auch ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. In der hart umkämpften Kreuzfahrtbranche suchen Reedereien nach Alleinstellungsmerkmalen, die über Routenangebote und Bordservice hinausgehen. Die Positionierung als "Wohlfühlschiff" mit umfassender Kunstintegration spricht eine kulturell interessierte, zahlungskräftige Zielgruppe an. |
Während der Zugang zu bedeutenden Kunstsammlungen oft auf Großstädte und spezielle Kulturinstitutionen beschränkt ist, bringt die Mein Schiff 4 hochwertige zeitgenössische Kunst zu Menschen, die möglicherweise sonst wenig Berührungspunkte damit hätten. Die Kunstwerke sind frei zugänglich, es gibt keine Eintrittspreise oder Öffnungszeiten – Kunst wird zum selbstverständlichen Teil des Alltags an Bord. |
Kunst an Bord
(c) Michael Ritter
Die Zusammenarbeit zwischen ICArt und TUI Cruises
Die erfolgreiche Kunstintegration auf der Mein Schiff 4 ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen ICArt und TUI Cruises. ICArt brachte die kunsthistorische Expertise und die Kontakte zur internationalen Künstlerszene ein, während TUI Cruises das Verständnis für die Bedürfnisse und Erwartungen der deutschsprachigen Gäste beisteuerte.
Diese Partnerschaft hat sich bewährt: ICArt arbeitete auch an der Neugestaltung der „Pioniere“ der Mein Schiff Flotte und an den nachfolgenden Schiffen mit. Für die Mein Schiff 1 und die Mein Schiff 2 platzierte ICArt 2018 und 2019 jeweils über 150 einzigartige Kunstwerke in den öffentlichen Bereich. Dabei arbeitete das Unternehmen mit vielen Künstlern zusammen, wie Mariko Kusumoto und Anna Masters, die fein detaillierte und delikate Arbeiten beitrugen, sowie Clemens Behr und Niels Buschke, die großformatige, ortsspezifische Installationen über mehrere Decks hinweg schufen.
Erdmännchen beobachten die Badenden
(c) Michael Ritter
Kunst auf den weiteren Schiffen der Flotte
Das Kunstkonzept der Mein Schiff 4 setzte Maßstäbe für die gesamte Flotte. Auf der 2016 in Dienst gestellten Mein Schiff 5 und der ein Jahr später dazugekommenen Mein Schiff 6 hat man erstmals die international renommierte Editionsgalerie LUMAS als Partner mit an Bord geholt. LUMAS entwickelte ein eigens für die Wohlfühlschiffe zugeschnittenes künstlerisches Gesamtkonzept. |
Ein besonderes Highlight auf der Mein Schiff 6 ist die Hommage an Udo Lindenberg. Der Künstler Zac Freeman setzte dem Panikrocker ein ungewöhnliches Denkmal: Aus verschiedenen Materialien wie original Lindenberg-Socken, einer Krawatte, einer Sonnenbrille und den obligatorischen Zigarren entstand ein Portrait, das die Gäste am Eingang zum Studio auf Deck 4 begrüßt. |
Holzfiguren von Jonas Kötz
(c) Michael Ritter
Die Zukunft der Kunst auf See
Die Mein Schiff 4 und ihre Schwesterschiffe haben Maßstäbe gesetzt, die auch für zukünftige Schiffe der Flotte und der gesamten Kreuzfahrtbranche Bedeutung haben. ICArt arbeitet kontinuierlich an neuen Konzepten für maritime Kunstintegration und beobachtet Entwicklungen in der zeitgenössischen Kunstszene, um diese auf See zu übersetzen. |
Zukünftige Projekte könnten verstärkt mit Künstlern zusammenarbeiten, die sich in ihrer Arbeit mit Umweltthemen, Meeresschutz und nachhaltigem Tourismus auseinandersetzen. Solche Werke können nicht nur ästhetisch bereichernd sein, sondern auch Bewusstsein für ökologische Fragen schaffen – ein Anliegen, das TUI Cruises mit seiner Umweltstrategie bereits verfolgt. |
Markanter Kristallleuchter im Atlantic Restaurant
(c) Michael Ritter
Besonderer Komfort - die XLounge
Auch wenn das Angebot von TUI Cruises mit seinen Premium-Alles-Inklusive-Kreuzfahrten mit über 100 Markengetränken, Kaffee, Tee & Co, Premiumeis, Kaffee in der Kabine und im Reisepreis enthaltenen Trinkgeld zu den besten der Branche gehört, möchte man für Gäste, die für ihre Reise eine Suite oder Junior-Suite buchen noch eine Schippe drauflegen.
Es fängt schon bei der Anreise an, wenn Suite-Gäste nach Voranmeldung den Early-Check-In nutzen und sonst den priorisierten Check-In in einem speziellen Bereich nutzen können. Später bietet die X-Lounge ihnen einen exklusiven Rückzugsort. Dort können Reisende eine besonders ruhige und private Atmosphäre, fernab des üblichen Trubels auf den Decks genießen.
In der Lounge erwartet den Gast von morgens bis 19 Uhr eine hochwertige zusätzliche Auswahl an inkludierten Speisen und Getränken. So kann man den Tag mit einem Gourmet-Frühstück starten, später zu feinen Snacks, Blinis und Kaviar, Sushi und Tapas vorbeischauen und am Nachmittag eine exklusive Kaffeestunde genießen. Ein Highlight ist der Aperitif vor dem Dinner- Sei es ein Glas hochwertige Champagner, eine wechselnde Auswahl erlesener Premium-Weine und Spirituosen.
Großzügige Panoramafenster ermöglichen einen atemberaubenden Blick auf das Meer, während das Interieur mit seiner Kombination aus edlen Materialien, warmen Farbtönen und modernen Akzenten eine einladende Wohlfühlatmosphäre schafft. Bequeme Sitzgruppen laden zum Verweilen ein, ob für ein Gespräch zu zweit oder in geselliger Runde.
Doch die meisten Suitengäste sind begeistert von dem sogenannten Excellence Service, bei dem ein Concierge bereitsteht, um individuelle Wünsche der Gäste zu erfüllen – sei es die Reservierung in Spezialitätenrestaurants, die Buchung von Landausflügen oder die Terminierung von Spa-Anwendungen. Auch die tagesaktuelle Zeitungen und Magazine finden immer ihre Leser. Und auch am Anreisetag muss man nicht schon in aller Herrgottsfrühe von Bord, sondern kann die öffnetlichen Bereiche auch am Abreisetag weiternutzen.
In den Suiten stehen neben der täglichen Tageszeitung kostenlose Getränke aus der Minibar und unbegrenzter Kaffeegenuss zur Verfügung. Durch die WLAN-Flatrate ist man immer informiert über das, was in der Welt und im Freundeskreis passiert und die Kids können die Spielekonsolen mit ausgewählten Spielen nutzen. Und wem es auf dem Pool-deck zu voll ist, der findet auf dem X-Sonnendeck Ruhe und Entspannung.
© Michael Ritter
Kaviarauswahl in der XLounge
(c) Michael Ritter
(c) Connaisseur & Gourmet 2026


