Strohe, All You Can Eat
Viele Kochfans dürften den 43-jährigen Max Strohe aus der ZDF-Küchenschlacht oder von Aktivitäten zusammen mit Tim Mälzer in Kitchen Impossible oder anderen Kochsendungen kennen. Der gebürtige Rheinländer ist Sohn eines Antiquitätenhändlers und hätte sich auch für dieses Metier entscheiden können - wie sein jüngerer Halbbruder Julian Schmitz-Avila, der bei Horst Lichter Rares gegen Bares erwirbt - doch er entschied sich für Horst Lichters andere Profession: das Kochen. Seit knapp 20 Jahren lebt er in der deutschen Hauptstadt und eröffnete dort 2015 sein erstes Restaurant, das tulus lotrek, mit dem er erst Aufsteiger des Jahres und ab 2018 einen Stern im Guide Michelin erhielt. Für seine Corona-Initiative "Kochen für Helden " erhielt er das Bundesverdienstkreuz. In dem Buch versammeln sich seine Kolumnen aus dem Magazin "Der Spegel", die Ende 2025 vorerst ein Ende finden. Aus den kurzen Beiträger erkennt man schnell, dass der Koch viel und gerne reist und dabei nicht nur die Lokale seiner Sternekollegen besucht, sondern sich auch vom Street Food der besuchten Länder und Städte inspirieren lässt. Insofern passt auch der Titel "Dirty Kitchen" gut zu ihm, den er für sein 2026 erscheinendes neues Kochbuch gewählt hat. Kollege Denis Scheck nennt es "Kulinarische Popliteratur", die sich in dem Buch zur Spiegel-Kolumne ansammelt. |
Strohe führt darin durch die Klassiker der kulinarischen Welt, sei es das Clubsandwich oder Delikatessen wie Trüffel und Austern. Immer gibt er seinen Senf dazu, verrät eigene Geheimtipps und erklärt, was zu welchem Anlass passt. Es ist eine Reise um die Welt, vom fränkischen Kloß mit Soß' über die Perigord Wintertrüffel zu den Seeigeln im César in New York, aber auch - a la Lege - beim Iglo Fischfilet á la Bordelaise in der heimischen Küche. |
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