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tschick

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(c) Studiocanal

Eigentlich kann sich der 14-jährige Maik Klingenberg (Tristan Göbel) nicht beschweren, denn dank seiner wohlhabenden Eltern verbringt er seine Tage in eine schicken Haus mit Swimmingpool. Nur leider droht ihm für die großen Ferien auch die große Langeweile, denn seine Mutter steckt in einer Entzugsklinik und sein Vater muss auf „Geschäftsreise“ mit seiner Assistentin. Doch dann kreuzt Tschick (Anand Batbileg) auf - und der Sommer scheint gerettet. Denn Tschick, der aus dem tiefsten Russland stammt und in einem der Hochhäuser in Berlin-Marzahn lebt, hat einen Kleinwagen geklaut. Prompt brechen die zwei Freunde ohne Karte, Kompass und Ziel auf und machen gemeinsam die ostdeutsche Provinz unsicher...

Die gelungene Verfilmung des gleichnamigen Romans von Wolfgang Herrndorf aus dem Jahr 2010.

Herrndorfs Jugendroman „Tschick“ verkaufte sich stolze 2,2 Millionen Mal und wurde von der Kritik heftig gefeiert. Auch Fatih Akin (Gegen die Wand), bewarb sich um die Rechte an dem Bestseller, doch durchsetzen konnte sich David Wnendt (Er ist wieder da). Als dieser nach Unstimmigkeiten überraschend ausstieg bekam Akin kurz vor Drehstart seine Chance und verfilmte ein fremdes Drehbuch, was ihm dennoch gut gelang. Die Coming-Of-Age-Odyssee der zwei Teenager durch die ostdeutsche Provinz ist ein heiteres Road Movie mit einem Hauch Anarchie. Chapeau!

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