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The Sea of Trees

Der amerikanische Mathematiker Arthur Brennan (Matthew McConaughey) fliegt nach Tokio und begibt sich dort in den „Selbstmörder-Wald“ gennanten Aokigahara-Wald am Fuße des Fuji, um seinem Leben dort ein Ende zu bereiten. Schon nach einigen Hundert Metern abseits der Pfade hat er sich hoffnungslos verirrt. Doch als er sein Vorhaben gerade in die Tat umsetzen will, wird er von dem japanischen Geschäftsmann Takumi Nakamura (Ken Watanabe) unterbrochen. Dieser hegte ebenfalls den Wunsch nach dem Freitod, doch nun kommen ihm Zweifel. Für die beiden beginnt eine Reise der Reflexion und des Überlebens. In Rückblenden durchlebt Arthur unterdessen noch einmal seine gescheiterte Ehe mit seiner labilen, alkoholkranken Frau Joan (Naomi Watts), die nicht über sein Fremdgehen hinwegkommt und zudem an einem Gehirntumor leidet…

Nach einem guten Start in Filmen wie Die Jury hatte Matthew McConaugheys mit Romantikkomödien wie Wedding Planner eher den Ruf eines aalglatten Schönlings ohne Tiefgang. Nach Mud und Magic Mike war es aber vor allem der Dallas Buyers Club, der ihn in die Riege der A-Schauspieler etablierte und ihn auch den Oscar als bester Hauptdarsteller einbrachte. Sea of Trees von Gus Van Sant ist ein erzählerisch etwas misslungenes Selbstmörder-Drama, das schon im Wettbewerb der 68. Filmfestspiele von Cannes ausgebuht und von der Kritik verrissen wurde.

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(c) Connaisseur & Gourmet 2017