Kochbücher & Küchenhilfen - für Sie gelesen und getestet

Young, Little Library Cookbook

Young, Little Library Cookbook

(c) Wunderraum

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Endlich ist es da: Das perfekte Kochbuch für feinschmeckende Bücherwürmer mit 100 Rezepten von Adichie bis Zusak. In der Tat haben wir hier das perfekte Geschenk für aall diejenigen, die gerne lesen und kochen. Für Bücherfreunde und Genießer das perfekte Weihnachtsgeschenk. Da kann der Leser einmal von Paddington Bärs Marmelade naschen oder ein Stück neapolitanische Pizza ergattern, wie sie Elena Ferrante für »Meine geniale Freundin« ersonnen hat. Wie mag wohl das Hühnchen in Estragon aus »Anna Karenina« schmecken? Das Little Library Cookbook ist eine Sammlung unwiderstehlicher Rezepte aus den schönsten Romanen der Welt. Kate Young, die einen erfolgreichen Kochblog betreibt, hat hier eine Sammlung von erlesenen Köstlichkeiten zusammengestellt, angereichert mit persönlichen Erlebnissen, Tipps und wunderschönen Bildern. Wunderraum hat das Buch als liebevoll ausgestattete Ausgabe mit Leinenrücken und Lesebändchen herausgebracht. Sie wollen ein Beispiel? Hier ist es:

Da reicht es die Web-Adresse des Fotos einzugeben, es hochzuladen und auf Knopfdruck zu kolorieren. Klar gesagt werden muss aber, dass die Ergebnisse nicht an die Arbeit von Marina Amaral heran, die manuell einiges mehr an korrekter Farbe aus den Grautönen herauskitzelt. In dem beeindruckenden Buch kolorierte sie mittels digitaler Bildbearbeitung 200 ikonische Bilder aus den Jahren 1850 bis 1960, sodass Schwarz-Weiß-Fotografien zu lebendigen und faszinierenden Farbfotos werden. Berühmte Staatsmänner, wichtige historische Ereignisse ebenso wie die Gesichter gewöhnlicher Menschen zeigen sich uns auf dramatische und unerwartete Weise. Ergänzt werden die Bilder durch informative Begleittexte des Historikers Dan Jones. Von der Zeit Bismarcks bis zum jungen Nelson Mandela, von der ersten Weltausstellung bis zur Epoche der Raumfahrt – Die Welt von gestern in Farbe bietet einen einzigartigen und oft wunderschönen neuen Zugang zur modernen Geschichte.

AUS DONNA TARTT "DER DISTELFINK"

„Ich hatte gar nicht gewusst, dass ich Hunger hatte, bis ich in den Korridor hinaustrat, aber in diesem Augenblick, als ich dastand mit einem wunden Magen und einem schlechten Geschmack im Mund und der Aussicht auf das, was meine letzte frei gewählte Mahlzeit sein würde, war mir, als hätte ich noch nie etwas so Köstliches gerochen wie diese zuckrige Wärme: Kaffee und Zimt und die einfachen Brötchen mit Butter vom Breakfast.“

DIE AUTORIN ÜBER ZIMTBRÖTCHEN UND DAS BUCH

Es gibt wohl kaum etwas Schöneres, als morgens vom Duft von Zimtbrötchen und Kaffee geweckt zu werden. Die Dreieinigkeit der Aromen von Butter, Zimt und Hefe ist der Inbegriff des perfekten Frühstücks. Und genau das ist der Wohlgeruch, der Theo an jenem schicksalhaften Morgen in seinem Amsterdamer Hotel umfängt. Obwohl ich den Distelfink auf einer Dachterrasse in Marrakesch las, jahreszeitlich und räumlich weit entfernt vom weihnachtlichen Holland, überfiel mich ein Heißhunger auf Zimtbrötchen, und ich konnte es kaum erwarten, wieder zurück in England zu sein, um mich selbst daran zu versuchen.

Getrieben von dem Wunsch, das perfekte Zimtbrötchen zu finden, für das sich das Kneten, das lange Gehenlassen des Teigs und das frühe Aufstehen lohnen, habe ich mit unzähligen Rezepte herumprobiert, bis ich dem Ideal, das mir vorschwebte, so nahe wie möglich gekommen war. Und das Allerschönste daran? Man kann den Teig schon am Vorabend ansetzen. Was mir sehr entgegenkommt. Jeder Handgriff, den ich mir nach dem Aufstehen sparen kann, ist ein Segen.

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