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Süßkartoffeln

Süßkartoffeln

(c) Thorbecke

Sie kommt aus warmen Ländern, ist aber bei uns endlich kein Exot mehr: Die Süßkartoffel erobert die Herzen von Gesundheitsbewussten und Genießern mit ihrem hohen Gehalt an Ballaststoffen und Vitaminen einerseits und ihrem köstlich süßlich-salzigen Geschmack andererseits. Nach der Kartoffel und dem Maniok steht sie auf Platz 3 der meistproduzierten Wurzel- und Knollennahrungspflanzen und zwei Drittel ihrer Produktion wird in China erzeugt. Das erste Mal, dass ich mich näher mit diesem Gemüse, dass mit der bei uns so beliebten Kartoffel den Namen gemein hat, obwohl es zwar der selben Ordnung, aber einer völlig anderen Familie, den Windengewächsen entstammt, war vor einigen Jahren auf einer Reise durch das kanadische Alberta - sicherlich alles andere als ein exotisches Land und außerhalb des Anbaugebiets, das zwischen 40° Nördlicher Breite und 32° Südlicher Breite liegt.

Dort hatte ich als Begleiter den kanadischen Fernsehkoch Ned Bell, der mit seinem damaligen Restaurant Murrietas Grill in Calgary gerade unter die Top 40 für Foodies unter 20 gewählt worden war. Ned konnte ohne Süßkartoffeln nicht leben. Wann auch immer sich die Gelegenheit bot, dass er selbst kochte oder wir auch nur einen Snack aßen, prompt standen Süßkartoffeln in irgendeiner Form vor ihm auf dem Tisch, als Chips, Pommes Frites oder als Teil eines leckeren Gerichts. Vielleicht ist das der Grund für den gemeinsamen Namen mit unserer Kartoffel, weil man beide backen, braten, frittieren oder kochen kann, sie mit afrikanischen oder japanischen Gewürzen kombinieren oder klassischen Kartoffelgerichten einen besonderen Dreh geben kann. Ihr Vorteil liegt dabei auch in ihrem hohen Zuckergehalt, durch den sie sich auch für glutenfreies Gebäck und andere Süßspeisen eignen, aber auch zu Low-Carb, glutenfrei, veggie,vegan und Paleo. Das erste Kochbuch für das Trendgemüse bietet Rezepte mit stylischen Food-Fotos für den gesunden Genuss.

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