Auf Genussreise

Slow-Food Genussführer Deutschland 2017/18

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Wer sich wundert, dass der neue Slow Food Genussführer gleich für die kommenden beiden Jahre erscheint, sollte sich an die letzte Ausgabe erinnern, die im Herbst 2014 für das Jahr 2015 erschien. Im letzten Jahr kam zwar der Führer über Österreich, Slowenien und Südtirol auf den Markt, doch der Genussführer pausierte. Jetzt ist er in alter Schönheit und Fülle
zurück und präsentiert nicht nur neue Rubriken, wie das »ABC der regionalen Köstlichkeiten« sondern auch über 100 neue Lokale. Damit ist er mehr denn je Restaurantguide für all diejenigen, denen die Bewahrung regionaler Geschmacksvielfalt am Herzen liegt. Feinschmecker werden sicher schon einmal von der Alblinse gehört haben, doch wer sie im Laden sucht, wird meist nicht fündig, da die wenigen lokalen Produzenten sie nur in die Region ausliefern. Doch mit dem Genussführer hat man diese lokalen Abnehmer leicht gefunden.

Wissen Sie, was sich hinter Pfefferpotthast, Rauchemaat oder Ofenflutschern verbirgt? Wenn nicht, liegen Sie mit dem aktuellen Genussführer goldrichtig, der 111 regionale Spezialitäten in kurzen, liebevoll gestalteten Porträts vorstellt. Darüber hinaus werden bio-zertifizierte Lokale gesondert ausgewiesen; die »10 Gebote der Slow Food-Gastrokritik« machen die Bewertungskriterien transparent.

Im Zentrum stehen aber selbstverständlich die detaillierten Beschreibungen der über 500 Restaurants und ihrer Spezialitäten: Wer ehrliche Küche ohne Chichi sucht, findet den traditionell zubereiteten Labskaus oder Schweinsbraten; wer modernen Interpretationen aufgeschlossen ist, greift auch mal zu Hirschcarpaccio oder probiert die gratinierten Spinatknödel mit sautierten Baumpilzen. Das schmeckt nicht nur hervorragend, sondern ist garantiert auch ohne Geschmacksverstärker und Convenience-Produkte hergestellt – dafür steht die Slow Food-Schnecke, die auch bei der dritten Ausgabe unbeirrt Kurs hält.

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(c) Connaisseur & Gourmet 2017